Spezial-Untersuchungen

Die Prostata-MRT

hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

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Früherkennung mit MRT-Spektroskopie

Einer Studie aus dem Jahr 2011 zufolge lag die Zahl der unentdeckten Tumoren infolge einer Biopsie nach vorheriger MRT-Untersuchung um 44% niedriger, d.h. es wurden mehr bösartige Prozesse im Frühstadium erkannt als ohne vorherige MRT-Diagnostik. Zudem kommt es zu einer Verbesserung der chirurgischen Entscheidung für oder gegen den Erhalt des neurovasculären Bündels, was wichtig ist für die postoperative Erhaltung der Potenz.

Weitere Studien signalisieren eine zunehmende Sensitivität sowie Spezifität, d.h. eine höhere Wahrscheinlichkeit einen malignen Befund zu entdecken und diesen als maligne einzustufen durch Durchführung des multiparametrischen MRT unter Nutzung der o.g. Untersuchungskomponenten.

Das Prostatakarzinom ist bei Männern die häufigste Krebserkrankung

und führt noch immer trotz modernen Therapien bei jedem 3. zum Tode. Bei jüngeren Patienten ist die Erkrankung vergleichsweise selten, nach dem 60. Lebensjahr steigt diese jedoch sprunghaft an. Aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung ist eine Zunahme der Erkrankungen zu erwarten. Im Jahr 2006 erkrankten in Deutschland 60.000 Männer an einem Prostatakarzinom, 11.000 Patienten verstarben an den Folgen der Erkrankung. Eine möglichst frühe Krankheitserkennung ist elementar für den Heilungserfolg. Im Falle einer lokal beschränkten Erkrankung beträgt die Chance auf eine komplette Heilung annähernd 100 %.

Empfohlene Maßnahmen der Früherkennung sind die Bestimmung des PSA-Wertes im Blut, das prostataspezifische Antigen, sowie die digitale Untersuchung durch Ihren behandelnden Urologen. Abhängig vom Ergebnis kann die Diagnose durch eine Gewebeprobengewinnung gesichert werden. Problematisch hierbei ist, dass der PSA-Wert nicht nur bei einem bösartigen Tumor erhöht sein kann, sondern auch bei gutartigen Veränderungen. Die direkte Tastuntersuchung wiederum kann auch bei einem geübten Urologen Veränderungen im Anfangsstadium nicht erkennen.

Die Prostata-MRT hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

Eine weitere mögliche Untersuchungsmethode zur Früherkennung ist die MRT-Diagnostik. Hierbei wird die Prostata nach Einbringung einer transrectalen Sonde direkt untersucht, wodurch kleinste Veränderungen erkannt werden können. Zusätzlich werden Stoffwechselveränderungen untersucht, die typisch innerhalb eines bösartigen Tumors vorkommen, was in mehreren Studien eine weitere Verbesserung der Tumorerkennung erbrachte. Eine Kontrastmittelgabe sowie die Untersuchung der Wassermolekülbewegung schließlich erhöhen weiter die Genauigkeit der Untersuchung. Insbesondere die hohe räumliche Auflösung als auch die exzellente Weichteildarstellung spielen bei der Befunderhebung eine tragende Rolle. Auf potentiell schädigende Röntgenstrahlung wird hierbei völlig verzichtet.

Wir bieten Ihnen die Prostata-MRT an unserem modernsten Gerät der Firma Siemens an. Hier wird in vertrauensvoller Atmosphäre die Untersuchung unter ständiger ärztlicher Betreuung durchgeführt. Die Dauer der Untersuchung beträgt etwa 45 Minuten, anschließend demonstriert Ihnen einer unserer Spezialisten die Ergebnisse. Die MRT ersetzt nicht die klinische Betreuung durch Ihren Urologen, allerdings kann eventuell eine bösartige Erkrankung früher erkannt werden, was die Heilungschancen vergrößert.

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