Spezial-Untersuchungen

Prostata-MRT

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erkrankten im Jahr 2012 in Deutschland jährlich etwa 63.000 Männer neu an diesem Tumor, etwa 13.000 Patienten starben an den Folgen.

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Neben einer Häufung der Erkrankung unter nahen Angehörigen ist insbesondere das Alter der wichtigste Risikofaktor für das Auftreten von Prostatakrebs. Die Erkrankungsrate steigt ab dem 60. Lebensjahr signifikant an.

Eine möglichst frühe Krankheitserkennung ist entscheidend für den Heilungserfolg. Um durch eine Behandlung eine vollständige Heilung eines Prostatakarzinoms zu erzielen, ist die Diagnose frühzeitig im organbegrenzten Stadium hilfreich. Empfohlene Maßnahmen zur Früherkennung sind die Bestimmung des PSA-Wertes (das prostataspezifische Antigen) im Blut und eine jährliche Untersuchung der Prostata und der Lymphknoten durch Ihren Urologen.
Problematisch hierbei ist, dass der PSA nicht nur bei bösartigen Veränderungen erhöht sein kann, sondern auch bei gutartigen. Auch die Tastuntersuchung lässt Veränderungen im Anfangsstadium nur schwer erkennen. Um eine sichere und frühzeitige Diagnose zu stellen ist die multiparametrische MRT hier klar überlegen.

Die Prostata-MRT − das derzeit sicherste und beste Verfahren zur Vorsorge und Früherkennung.

Die MRT der Prostata ist das zuverlässigste Verfahren zur Biopsie freien Vorsorge und zur Früherkennung oder zum Ausschluss eines Prostatakarzinoms z.B. bei auffälligem Tastbefund des Urologen oder erhöhtem PSA Wert. Die Nachweisempfindlichkeit der MRT ist mit 85% anderen Verfahren weit überlegen. Mit einer etwa 90% Sicherheit kann Prostata-Krebs ausschlossen werden.
Durch die multiparametrische hochauflösende Bildgebung können kleinste Veränderungen erkannt werden. Zusätzlich können im MRT Stoffwechselveränderungen untersucht werden, die oftmals innerhalb eines bösartigen Tumors vorkommen und die eine weitere Verbesserung zur Tumorerkennung bringen. Eine Kontrastmittelgabe sowie die Untersuchung der Wassermolekülbewegung (Diffusionswichtung) erhöhen weiter die Genauigkeit der Untersuchung.
So ermöglicht die Prostata MRT exakte Aussagen zum Aufbau der Prostata und etwaiger krankhafter Prozesse, die für das weitere Vorgehen, wie z.B. Biopsie Planung oder chirurgische Eingriffe von großer Bedeutung sind.
Bei einem Tumorbefund kann dessen Lage, Größe und Ausdehnung exakt bestimmt werden. Auch der Befall benachbarter Organe, der Lymphknoten und Knochen wird mit der Prostata-MRT abgeklärt. Ebenso kann ein Rezidiv (Wiederauftreten der Krankheit) nach Therapie mit dieser Methode ausgeschlossen werden.

Wie funktioniert die Prostata-MRT Untersuchung?

  • Wir führen diese Untersuchung in entspannter Atmosphäre unter ständiger Betreuung an unserem modernen 3 Tesla Gerät der Firma Siemens mittels hochauflösender Oberflächenspulen durch.
  • Die Untersuchung dauert in der Regel 40 Minuten. In dieser Zeit liegen sie bequem auf dem Rücken.
  • Die Kontrastmittelinjektion erfolgt über einen dünnen Zugang
    an Ihrem Arm.
  • Die Prostata MRT ist nicht-invasiv, schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung für den Körper.

Die genaue Vorbereitung besprechen wir mit Ihnen individuell bei der Terminvereinbarung.

  • Die genaue Vorbereitung besprechen wir mit Ihnen individuell bei der Terminvereinbarung.
  • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und ab einem Alter von 65 Jahren bitten wir zur Untersuchung den Blutwert Kreatinin mitzubringen.

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