Ein Magnet-Resonanz-Tomograph der neuesten Generation

3-Tesla MRT

Seit Anfang Februar 2015 nutzt die Radiologie Bamberg (Dres. Knigge, Metzger, Hugo, Buchberger, Bernhardt, Bartsch, Hepke & Paulus) einen der modernsten Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) der neuesten Generation. Es handelt sich um die in Europa und wohl weltweit erste Installation dieses speziellen, leistungsstarken Gerätetyps in einer Praxis niedergelassener Radiologen.

mrt-skyra

Das 3-Tesla MRT (MAGNETOM Skyra) des marktführenden Herstellers (Siemens Healthcare) ist mit 64 Empfangskanälen und einer 70cm weiten Öffnung ausgerüstet. Gegenüber dem zuvor von uns betriebenen 1-Tesla-Gerät wird das Signal-zu-Rausch-Verhältnis in den MRT-Bildern damit verdreifacht. Das ermöglicht, die MRT-Bildgebung bei höchster Auflösung, Qualität und mit neuen 3D-Protokollen durchzuführen. Durch die fortschrittliche 64-Kanal- und Spulentechnologie (u.a. mit einer 64-Kanal Kopf-Hals-Spule) werden die Signalvorteile weiter erhöht und die erforderlichen Untersuchungszeiten können verringert werden. So verkürzen sich auch die Wartezeiten auf Untersuchungstermine.

Die weite 70cm-Öffnung gestattet eine komfortable Lagerung und die Untersuchung von Patienten, für die andere MRT-Geräte zu schmal bzw. nicht tragfähig genug sind. Zusammen mit der kürzesten gegenwärtig verfügbaren Bauweise des Geräts erlebt der Patient die MRT-Untersuchung als weniger beengend. Dadurch können sogar Patienten untersucht werden, die an Panikattacken („Platzangst“ bzw. Klaustrophobie) leiden. Zum Untersuchungskomfort tragen eine deutliche Geräuschreduktion und der komplett neu gestaltete Untersuchungsraum mit angenehmer, variabel regelbarer Innenbeleuchtung inklusive Videoprojektion bei. Mit niedrigem Energie- und Heliumverbrauch („Zero-Boil-Off“-Technologie) zeichnet sich das Gerät außerdem durch eine umweltbewusste Konstruktion aus.

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Die radiologische Gemeinschaftspraxis

erweitert mit dem neuen MRT gezielt ihr Leistungsspektrum um zahlreiche, nichtinvasive und röntgenstrahlungsfreie Spezialuntersuchungen. Diese betreffen im Rahmen des seit Juli 2014 neu geschaffenen Schwerpunkts Neuroradiologie (vertreten durch Privatdozent Dr. Bartsch) insbesondere die Diagnostik von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems.
Mehr zum offenen MRT

  • funktionelle MRT mit Sprachmapping und Darstellung der Faserbahnen des Gehirns, z.B. vor Operationen am Gehirn
  • Stoffwechseluntersuchungen mit Spektroskopie, z.B. bei Tumorerkrankungen
  • dynamische Hypophysenuntersuchungen zur Mikroadenomdiagnostik
    hochaufgelöstes Aneurysmascreening
  • die Diagnostik bei Ertaubung und Innenohrerkrankungen, z.B. vor cochleären Implantationen
  • MR-Neurographie, z.B. bei Kompressionssyndromen peripherer Nerven wie beim Karpal- und Kubitaltunnelsyndrom, einschließlich Diffusions-Tensor-Imaging (DTI)
  • gezielte Feindiagnostik bei Krampfleiden, Schädelbasisprozessen, Fehlbildungen, entzündlichen ZNS-Erkrankungen, Demenzen und anderen neurodegenerativen Erkrankungen, zentralen und peripheren Schmerzsyndromen, bei kinderneuroradiologischen Indikationen, aber auch nach Schädel-Hirn-Verletzungen, z.B. im Rahmen von Verkehrsunfällen, und bei gutachterlichen Fragestellungen
  • Durchblutungsuntersuchungen ohne Kontrastmittelgabe (z.B. bei Schwangeren)
  • Zahn-MRT
  • eine gezielte Verminderung von Metallartefakten, beispielsweise bei Patienten mit voroperierter Wirbelsäule
  • muskuloskelettale Ultrastrukturdiagnostik
  • Prostatauntersuchungen mit und ohne Endorektalspule
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